Daher/Dahin Meditation über das Ununbekannte

Tuschezeichnung auf Bütten

 

 

 

Und innen eine Schattenwelt

Der Schatten ist einer der wichtigsten Archetypen, also eine unbewusste Grundassoziation in der Analytischen Psychologie von Carl Gustav Jung. Der Begriff steht mit der weit verbreiteten Vorstellung eines persönlichen Schattens in Beziehung. Ein Schatten in diesem Sinne stellt das Gegenstück zum Archetyp der Persona dar. Er steht für die negativen, sozial unerwünschten und daher unterdrückten Züge der Persönlichkeit, für jenen Teil des Ichs, der wegen gesellschaftsfeindlicher Tendenzen in das Unbewusste abgeschoben wird. Seine Entwicklung beginnt bereits in den ersten Lebensjahren des Menschen infolge der von der Umwelt an das Individuum herangetragenen Anforderungen, Erwartungen, Gebote und Verbote. Insgesamt lassen sie nur einen Teil der Persönlichkeit zur Entfaltung kommen. Der Schatten wächst parallel zur Persona, gleichsam als ihr Negativ. In Träumen, Mythen und Erzählungen tritt der Archetyp des Schattens häufig als Fremder, als Feind, als Rivale oder allgemein als eine dem Träumer bzw. Protagonisten negativ gesinnte Person auf. In aller Regel gehört sie dem gleichen Geschlecht an wie er selbst, unterscheidet sich von ihm aber häufig etwa durch Hautfarbe oder Nationalität. Meist geht von der Figur etwas Bedrohliches, ein Misstrauen oder etwas Furchterregendes aus. Nicht selten kommt es auch zu einem Kampf des Träumers mit der Figur, was der genannten Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Schatten entspricht. (Wikipedia)

Pareidolie

Pareidolie (aus altgr. παρα para, ‚daneben‘, ‚vorbei‘, und εἴδωλον eidolon, ‚Form‘, ‚Erscheinung‘)
bezeichnet das Phänomen, in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen.

 

Orbus (Bildausschnitte)

Das Wort Orbus ist ein Teil der Wortherkunft des Wortes Erbe, Hinterlassenschaft und es bedeutet: einer Sache beraubt, verwaist. Dies ist das Thema der Bilder. Zum Einen beschreibt es (mit der als Nabelschnur sichtbaren Verbindung) das scheinbar Unausweichliche einer “die Abstammung” betreffenden Erbschaft und zum Anderen (in den allegorischen Zuordnungen)  das, was verloren, dessen die Person zugleich beraubt ist.

 

Vom Gestade aus

Sag es aber niemandem

In den meisten Kulturen ist es Gold, was mit Schönheit, Reichtum und Besonderheit assoziiert ist und an die Sonne erinnert. Wegen der Beständigkeit seines Glanzes, seiner Seltenheit, seiner scheinbaren Unvergänglichkeit, aber auch seines Gewichtes wegen, wurde es in vielen Kulturen vor allem für herausgehobene rituelle Gegenstände und Schmuck verwendet.

In der indischen Philosophie werden Chakren (Energierad), in traditionellen südasiatischen Konzepten aus dem tantrischen Hinduismus, dem tantrisch-buddhistischen Vajrayana und dem Yoga als subtile Energiezentren zwischen dem materiellen Körper und dem subtilen Körper des Menschen bezeichnet. Dem dritten Chakra (Manipura) werden Themen wie Persönlichkeit und Selbstwertgefühl, Ich zugeordnet sowie die Farbe gelb.

Die Frauen auf den Bildern verlieren nochimmer Goldenes aus ihren Brüsten und ihrem Geschlecht, durch die traumatisierenden Erlebnisse in ihrer Kindheit.

 

IMG_2029 IMG_2028 IMG_2026 IMG_2027 IMG_2022

Wenn ich Dich ansehe, blickt Es zurück

Der Blick in die Augen eines Menschen wird manchmal eine Tiefe, die über die eigenen Erlebnisse oder Schicksalsschläge hinausgeht , das Kollektive betreffend sichtbar. Das Unbewusste zeigt sich.